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Regionalgruppe Karlsruhe bei „Karneval in Köln"
14.03.2019

Am 22. Februar 2019 besuchte die Regionalgruppe Karlsruhe die WDR-Fernsehsitzung „Karneval in Köln“ im Kölner Gürzenich. Den folgenden Nachbericht und die Fotos erhielten wir von Stefanie Hofheinz, die die gelungene Veranstaltung auch organisiert hatte. Wir danken Frau Hofheinz für ihr Engagement!

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Eine Gruppe „Fastelovendsfründe“ von ABSOLVENTUM Karlsruhe traf sich Ende Februar 2019 schon morgens am Hauptbahnhof, um gemeinsam mit dem ICE in die Metropole des Frohsinns zu reisen. Ziel war das Glanzlicht des Kölner Karnevals: die traditionelle WDR-Fernsehsitzung „Karneval in Köln“ im großen Festsaal des über 700 Jahre alten Gürzenich, deren Höhepunkte jedes Jahr am Rosenmontag im Ersten ausgestrahlt werden.

Fast pünktlich in Kölle angekommen, haben wir uns vom Wind über die Domplatte zum Hotel Eden Früh direkt am Heinzelmännchenbrunnen treiben lassen. Nachdem alle ihre Zimmer bezogen hatten, gab’s einen Rundgang durch die Altstadt. Dabei haben wir einen ersten Blick auf Kölns ehrwürdige gute Stube, den Gürzenich, geworfen, um dann über den idyllischen Ostermannplatz mit seinem Brunnen, der an den Kölner Lieddichter Willi Ostermann erinnert, zu spazieren. Danach haben wir Tünnes und Schäl, den legendären Figuren aus dem Hänneschen-Theater, einen Besuch abgestattet. Manch einer ließ es sich nicht nehmen, den beiden Bronzefiguren kräftig die blankpolierte Nase zu reiben, denn das soll Glück bringen. Den Rhein entlang ging’s zurück Richtung Hotel, wo wir uns um 15 Uhr im Brauhaus Früh niederließen, um uns in urigem Ambiente bei frisch gezapftem Kölsch und typisch kölschen Speisen für den langen Abend zu stärken.

Und der begann bereits um 18 Uhr im Foyer des Hotels, wo sich 15 vor allem als Piraten kostümierte Alumni versammelten, um Kurs auf den Gürzenich zu nehmen. Mit einem kühlen Kölsch haben wir uns dort auf das diesjährige Sessionsmotto „Uns Sproch es Heimat“ eingestimmt, bevor uns dann pünktlich ab 19.30 Uhr ein fünfeinhalbstündiges schillerndes Programm in Kölscher Sprache begeisterte. Das Beste, was der Kölner Karneval zu bieten hat, steht hier Jahr für Jahr auf der Bühne und im Saal sitzt jede Menge Prominenz aus Politik und Sport. Zu den Klängen der großen Kölner Karnevalsbands wie Bläck Fööss, Brings, Cat Ballou, und Querbeat wurde gesungen, geschunkelt und getanzt. Akrobatische Tanzshows und die Tollitäten des Traditionskorps der Ehrengarde sowie des Dreigestirns der Stadt Köln wurden bejubelt. Populäre Redner wie Guido Cantz, Bernd Stelter, Jürgen Beckers als Hausmann und Volker Weininger als Sitzungspräsident wurden für ihre scharfzüngigen Parodien gefeiert.

Für Aufregung sorgte während des Auftritts von Bernd Stelter eine Frau aus dem Publikum, der Stelters Witze über den Doppelnamen von Annegret Kramp-Karrenbauer nicht passten. Ihren Unmut äußerte sie zunächst mit lautem Pfeifen im Saal, sodann vis-à-vis von Stelter auf der Bühne. Der Vorfall fand kurzfristig bundesweit Beachtung in den Medien, Festkomitee und ARD entschieden jedoch, auf die Ausstrahlung des Eklats zu verzichten.

Nachdem gegen 1 Uhr die Sitzung zu Ende war, zog es einige von uns zurück ins Hotel, während die anderen noch zur Livemusik im Foyer des Gürzenich ausgelassen weitertanzten und die kölschen Hits inzwischen recht textsicher mitsangen.

Jeder Jeck ist anders, und deshalb konnte am nächsten Morgen nach dem Frühstück jeder nach seinen persönlichen Vorlieben die Domstadt erkunden. In Peters Brauhaus am Alter Markt riefen wir später gemeinsam noch einmal „Kölle Alaaf!“ und ließen ein letztes Kölsch durch unsere Kehlen fließen. Der Wind trieb uns schließlich wieder über die Domplatte zurück zum Bahnhof, wo wir am Nachmittag in den ICE in die „Stadt mit K“ stiegen: nach Karlsruhe.

Dass die Veranstaltung diesmal nicht von unserem Regionalgruppenleiter Dominic Seeberg organisiert wurde, liegt einzig daran, dass ich durch meinen mehrmaligen Besuch der Sitzung im Gürzenich bereits über den Kontakt zum Veranstalter und den Zugang zu den Karten verfüge sowie mit den Abläufen vor Ort vertraut bin.

Stefanie Hofheinz
Mitglied der Regionalgruppe



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