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Unternehmensbesuch bei Rheinmetall Automotive AG
12.07.2019

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Am Freitag, den 5. Juli 2019 hat die Regionalgruppe Rhein-Neckar einen Unternehmensbesuch bei Rheinmetall Automotive AG unternommen. Nachdem die ABSOVLENTUM-Mitglieder sehr herzlich mit einer Kleinigkeit zu essen und zu trinken empfangen wurden, hörten sie einen spannenden Vortrag über die Firma von Horst Binnig, dem CEO der AG höchstpersönlich. Hier entstanden schon die ersten regen Unterhaltungen über den Automobilmarkt und wie sich dieser in der Zukunft entwickeln und verändern wird.

Während des Vortrags konnte die Gruppe jederzeit Fragen stellen, die Herr Binnig oder Herr Merten, ABSOLVENTUM-Präsident und ehemaliger CFO von Rheinmetall Automotive GmbH, beantworteten. Sie erzählten auch persönliche Anekdoten aus ihrer Zusammenarbeit und Erfahrungen aus Ihrem Arbeitsleben, was den Vortrag sehr spannend und abwechslungsreich machte.

Im Anschluss daran folgten die Gäste, mit Headset und orangenem Sicherheitskittel ausgestattet, unserem Guide, Herrn Fischer, in die Fertigungshalle für Kolben. Unter der Marke Kolbenschmidt produziert Rheinmetall Automotive Kolben für Motoren im Bereich Personen- und Nutzfahrzeuge und gehört damit weltweit zu den führenden Herstellern. Die Hallen zur Herstellung sind teilweise 100 Jahre alt, aber ausgestattet mit neuster Robotertechnik. Die Mitglieder der Regionalgruppe Rhein-Neckar durften sich die einzelnen Fertigungsschritte anschauen und stellten mit Überraschung fest, dass viele der Schritte ausschließlich von Roboterarmen ausgeführt werden. Die Kontrolle übernehmen jedoch immer noch die Mitarbeiter ganz nach dem Motto: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“.

Nachdem die TeilnehmerInnen viel über interessante Schritte und Fakten der Kolbenfertigung lernen konnten, wurden sie von Herrn Reiter, dem zweiten Guide, abgeholt und über die ortsansässige Gießerei aufgeklärt. Hier geht es um die KS HUAYU AluTech GmbH, welche ein Joint Venture von Rheinmetall Automotive und der zur chinesischen SAIC-Gruppe gehörenden HUAYU Automotive Systems am Standort Neckarsulm ist. Der Materialfluss ist folgender: Es wird 800 Grad heißes und demnach flüssiges Aluminium geliefert und in einem Ofen gelagert um es auf der Temperatur zu halten. Daraus werden dann die fertigen Autoteile gestanzt und verarbeitet.

Es war interessant zu sehen, dass sich doch so viele Frauen für dieses techniklastige Thema interessiert und über 50 Prozent der Gruppe ausgemacht haben. Zum Ende der Veranstaltung fand sich die Gruppe noch einmal zusammen und tauschte sich über den Besuch und zukünftige Unternehmensbesuche ausgetauscht bevor sie mit einem tollen Nachmittag das Wochenende einläuten konnten!

Text und Fotos: Mara Hielscher


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