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#successstory: Prof. Jutta Allmendinger
01.10.2019

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Heute möchten wir Ihnen ein ganz besonderes ABSOLVENTUM-Mitglied vorstellen. Frau Prof. Dr. h.c. Jutta Allmendinger, Ph.D. hat an der Uni Mannheim studiert und fand vor kurzem Ihren Weg zurück, indem Sie als Mitglied im Universitätsrat aufgenommen wurde. Falls Sie noch mehr über Frau Allmendinger erfahren möchten, hören Sie gerne in den Interviewpodcast mit der Zeit Online.

Was haben Sie studiert?

Ich habe Soziologie und Sozialpsychologie studiert, hauptsächlich bei den Professoren Prof. Dr. Jens Alber, Prof. Dr. Martin Irle, Prof. Dr. Dr. h.c. M. Rainer Lepsius und Prof. Dr. Wolfgang Zapf.

Wie ging es für Sie nach Ihrem Abschluss an der Universität Mannheim weiter?

Zuerst arbeitete ich am Zentrum für Umfragen und Methoden (ZUMA) in Mannheim und entwarf zusammen mit Peter Schmidt das erste Handbuch für sozialwissenschaftliche Skalen. Nach einem knappen Jahr bewarb ich mich erfolgreich auf ein Promotionsstudium an den Universitäten von Madison, Wisconsin und Harvard. Meinen Ph.D. in Sozialwissenschaften schloss ich 1989 ab. Nach Zwischenstationen am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin und der Harvard Business School trat ich dann 1992 meine erste Professur in München an.

Wie hat Sie ABSOLVENTUM unterstützt?

Leider gab es vor 35 Jahren ABSOLVENTUM noch nicht.

Was machen Sie aktuell?

Ich leite das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und engagiere mich sehr in der Hochschul- und Wissenschaftspolitik. So bin ich Vorsitzende des Hochschulrats der Berlin International University of Applied Sciences und Mitglied des Stiftungsrats der Universität Göttingen und seit neuestem auch des Hochschulrats der Universität Mannheim. Daneben bin ich unter anderem Mitglied im Scientific Advisory Board des FWF, dem österreichischen Pendant zur DFG, und im Herausgeberrat der Wochenzeitung DIE ZEIT.

Was ist Ihr Erfolgskonzept?

Ich versuche, mir Unabhängigkeit und Mut zu bewahren, Pfadabhängigkeiten immer wieder zu prüfen. Ich kann mich sehr freuen und schnell begeistern. Und ich bin mir für wenig zu schade. Auch heute würde ich noch eine Nacht durcharbeiten für etwas, das ich als sinnvoll und erstrebenswert erachte.

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft?

Ich möchte meinen Job im Hochschulrat der Universität Mannheim gut machen.

Welchen Rat haben Sie für aktuelle Studierende der Uni Mannheim?

Die Augen offen zu halten und über den Tellerrand des eigenen kleinen Lebens zu schauen. Dann erkennt man, wie privilegiert man im Vergleich zu anderen Menschen ist und welche Verantwortung für unsere Gesellschaft sich auch daraus ableitet. Jede Form des zivilgesellschaftlichen Engagements hilft.

Text: Mara Hielscher
Foto: Boris Schaarschmidt

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