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Traditionsreiche Handwerkskunst trifft Business
08.10.2019

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Im September 2019 stand bei der Regionalgruppe Rheinland ein Besuch bei der Firma Conzen in der Düsseldorfer Innenstadt auf dem Programm. Der Geschäftsführer des international bekannten Einrahmungsspezialisten, Friedrich Conzen ist schon lange ABSOLVENTUM-Mitglied und ist nach einer Tätigkeit in renommierten Beratungsunternehmen 2005 in die Firmenleitung des Familienbetriebs eingestiegen. Seit mehr als 165 Jahren steht der Betrieb als Synonym für hochwertige Bilderrahmen und Handwerksarbeit, weitreichenden Service und qualifizierte Beratung rund um die Kunst.

In diese ganz besondere Welt hatte Fritz Conzen eingeladen und die gab es nun zu entdecken. Bereits am frühen Nachmittag hatten Sibylle Runz und Christian Haas von der ABSOLVENTUM-Geschäftsstelle die Möglichkeit, den Firmensitz der Fa. Conzen in Düsseldorf-Flingern zu besuchen, wo Fritz Conzen einen umfangreichen und anekdotenreichen Blick hinter die Kulissen des seit 1854 bestehende Familienunternehmens gewährte. Für die dort gezeigten handgefertigten und wunderschönen Einrahmungen kann man ein kleines Vermögen ausgeben aber auch der kleinere Geldbeutel wird mit industriegefertigten Bilderrahmen sehr gerne bedient. Nach dem Rundgang, bei dem man auch einer Vergolderin beim Bearbeiten eines Bilderrahmens über die Schulter blicken konnte, traf man sich zum lockeren Austausch im Konferenz-Zimmer. Hier berichtete Herr Conzen über seine Studienzeit in Mannheim und die Herausforderungen in seiner Branche während Frau Runz und Herr Haas über die neuesten Entwicklungen von ABSOLVENTUM informierten.

Nach einer Shopping-Tour auf der Düsseldorfer Königs-Allee und einem stärkenden Abendessen begann um 19:00 Uhr im herrschaftlichen klassizistischen Stadthaus der Familie Conzen, das eine einmalige jahrhundertealte Bilderrahmen-Sammlung und die Restaurierungs-Werkstatt beherbergt, der zweite Teil des Besuchs. Hier wurden die zahlreichen Gäste von Regionalgruppenleiterin Marion Müller empfangen, bevor Fritz Conzen nach einer kurzen Einführung die Gäste einlud, das Haus zu erkunden. In den repräsentativen Räumlichkeiten hängen in „Petersburger Hängung“ unzähligen Bilderrahmen – auch ineinander, die zeigen, wie sich die Tradition von Einrahmungen in den letzten Jahrhunderten entwickelt hat. Neben diesen Preziosen stand auch ein Gespräch mit dem Haus-Restaurator Oliver Stahlmann im Vordergrund, der anhand dreier Gemälde in unterschiedlichen Erhaltungszuständen und Restaurations-Phasen seine Arbeit erläuterte.

Nach guten Gesprächen, erfrischenden Getränken und vielfältigen Eindrücken, bestand noch die Gelegenheit im „Uerige“ in der Düsseldorfer Altstadt einzukehren, was noch regen Anklang fand. Einzig die beiden Mannheimer Gäste machten sich auf zum Hauptbahnhof, um den letzten Zug nach Mannheim nicht zu verpassen.

Wir bedanken uns herzlich bei Fritz Conzen für die tolle Führung und die Offenheit, mit der er die zahlreichen Fragen beantwortet hat und bei Regionalgruppenleiterin Marion Müller für die tolle Organisation.

Text und Fotos: Christian Haas



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