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#mitgliedermittwoch: Melanie Schumacher
17.06.2020

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Melanie Schumacher managte nach ihrem Nachdiplomstudium an der Grande Ecole in Montpellier das deutsch-französisch Doppelstudium mit der ESSEC an der Uni Mannheim. Heute ist sie als selbstständige Karriereberaterin und Inhaberin von karriere&perspektiven in Bonn tätig. Sie erzählt uns im Interview von ihrer Zeit als ABSOLVENTUM-Vorstand und warum sie findet, dass sich eine Mitgliedschaft bei uns lohnt.

Warum sind Sie damals Mitglied geworden?

Ich habe damals das deutsch-französische Doppeldiplom der Uni Mannheim mit der ESSEC in Paris betreut. Aus der Zusammenarbeit mit der ESSSEC und meiner eigenen Erfahrung an einer französischen Grande Ecole kannte ich die starke Wirkung von Alumni-Netzwerken. Es hat mich sehr beeindruckt, dass damit ein großer Zusammenhalt der AbsolventInnen untereinander geschaffen werden konnte und das ganz unabhängig davon, wo auf der Welt man gerade war. Als dann Uschi Forstner, die die Idee eines Absolventen-Netzwerkes maßgeblich voran treiben sollte, auf mich zukam, bedurfte es keiner langen Überredenskunst: so etwas hatte ich mir schon lange für meine Alma Mater gewünscht und war sehr motiviert, mich dafür zu engagieren.

Was ist Ihre schönste Erinnerung aus 25 Jahren ABSOLVENTUM?

Da gibt es gleich mehrere: Ich war im Vorstand von ABSOLVENTUM für „Ausland“ zuständig. Da wir in Mannheim traditionell eine große (und sehr bekannte) Gruppe norwegischer AbsolventInnen hatten, schlug mein damaliger Chef, Herr Lohbeck (Leiter Akadem. Auslandsamt), vor, eine Veranstaltung für norwegische AbsolventInnen in Norwegen zu machen. Die Feier fand im Juni 1996 in Oslo statt und war ein echtes Highlight mit norwegischen Honoratioren, deutschen Botschaftsangehörigen und zahlreich erschienenen norwegischen AbsolventInnen.
Weiterhin erinnere ich mich auch sehr gerne an die Vorstandsarbeit, die sehr von der inspirierenden Persönlichkeit von Professor Raffée geprägt war. Ich fand es sehr beeindruckend, mit wie viel Energie und Überzeugungskraft er sich eingebracht hat. Auch dadurch ist meines Erachtens ABSOLVENTUM recht schnell zu einem Erfolgsmodell geworden.

Warum sollte man bei ABSOLVENTUM-Mitglied werden?

Ich glaube, dass die Studienzeit eine sehr prägende ist, auf die man in der Regel mit großer Freude zurückblickt (so ist zumindest meine Erfahrung). Eine Mitgliedschaft bei ABSOLVENTUM bietet immer die Möglichkeit, in Kontakt mit der Uni Mannheim und den KommilitonInnen zu treten – egal wie lange die Studienzeit zurück liegt.
Zudem sind die Regionalgruppen tolle Anlaufstellen, um z.B. bei einem Umzug oder einem längeren beruflichen Engagement in einer anderen Stadt ganz unkompliziert auch außerhalb der Arbeit neue/alte Kontakte vor Ort zu knüpfen. Wir haben beispielsweise 1997 nach unserem Umzug ins Rheinland dort gleich Kontakt zur ABSOLVENTUM-Regionalgruppe aufgenommen. Wir haben so neue Freundschaften geknüpft und uns gleich etwas „heimischer“ in der neuen Umgebung gefühlt.
Ein weiterer Grund ist, dass Netzwerken meines Erachtens immer wichtiger wird. Manchen fällt es leicht zu Netzwerken, aber die Mehrheit tut sich eher schwer damit. ABSOLVENTUM bietet allen gleichermaßen eine sehr unkomplizierte, natürliche Art der Netzwerkpflege, auf die man nicht verzichten sollte.

Melanie Schumacher ist selbständige Karriereberaterin und Inhaberin von karriere&perspektiven in Bonn. Sie coacht Fach- und Führungskräfte sowie Young Professionals und Nachwuchswissenschaftler rund um Fragen der beruflichen Entwicklung (z.B. Karriereplanung, berufliche Neuorientierung, Stärken-Profil, Bewerbung) in Einzel- und Gruppensettings und hält Vorträge.

Text: Melanie Schumacher, Selina Mann
Foto: Benedikt Frings-Neß

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