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Was ist Netzwerken? Ein Interview mit GETPIONEERS
26.01.2021

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Während der Arbeit an der Umsetzung unseres virtuellen Kick-offs im November 2020, haben wir von einer spannenden Netzwerk-Geschichte zweier ABSOLVENTUM-Mitglieder gehört. Kathleen Entz und Fabian Maier arbeiten bei unserem Firmenmitglied GETPIONEERS GmbH im Bereich Marketing und Kommunikation.
Ihren Weg zur GETPIONEERS GmbH und was es für sie heißt vernetzt zu sein, erfahren Sie in unserem Interview. Unsere Marketing-Mitarbeiterin Mara Hielscher sprach mit den beiden über ihre Erfahrungen.

Hallo Ihr beiden, ich hoffe, Ihr seid gut ins neue Jahr gestartet! Wie seid Ihr auf ABSOLVENTUM aufmerksam geworden?

Kathleen: Hallo Mara, vielen Dank! Ich bin gut im neuen Jahr angekommen und bin gespannt, was das Jahr 2021 alles mit sich bringt.
Auf das Angebot von ABSOLVENTUM bin ich tatsächlich durch Deine Vorstellung in einem Seminar an der Universität Mannheim aufmerksam geworden. Dabei hast Du von den Vorteilen berichtet, die eine Mitgliedschaft bei ABSOLVENTUM mit sich bringt. Ich fand die Möglichkeit von einem Austausch aktueller StudentInnen und Alumni der Universität super und habe aus diesem Grund den Entschluss gefasst, bei ABSOLVENTUM Mitglied zu werden. Besonders das Angebot des Mentoring- und Coaching-Programms ist mir nach Deiner Präsentation als Referentin hängen geblieben. Ich habe bereits in meinem Umfeld die Erfahrung machen dürfen, dass Mentoring die persönliche wie auch berufliche Entwicklung fördern kann und hatte mich zu diesem Zeitpunkt selbst viel mit dem Thema beschäftigt.

Fabian: Den ersten Kontakt zu ABSOLVENTUM hatte ich auf meiner Bachelor-Absolventenfeier. Nach meinem Berufseinstieg kam bei mir der Wunsch auf, mich zu vernetzen und mich mit beruflich etablierten Personen auszutauschen. Meiner Meinung nach hilft dies ungemein, einen anderen Blickwinkel einzunehmen, indem man sich einerseits mit Gleichgesinnten austauscht, sich aber auch andererseits fächerübergreifend vernetzt. Beeindruckt hat mich dabei vor allem das große Netzwerk von ABSOLVENTUM.

Kathleen, Du hast das Mentoring-Programm angesprochen. Du bist direkt Mentee bei Stefanie Sonntag geworden, deren Unternehmen Firmenmitglied bei ABSOLVENTUM ist. Fabian, hast Du das Mentoring-/Coaching-Programm auch schon in Anspruch genommen?
Fabian: Ja, die Suche nach einer/einem MentorIn war damals der Grund, warum ich die Mitgliedschaft eingegangen bin. Das Coaching mit meiner Mentorin läuft bereits seit einigen Monaten und ich habe schon viele Erfahrungen sammeln dürfen. Man erhält so viele wertvolle Ratschläge. Beispielsweise haben wir in einem ersten Gespräch ein Profil von mir erstellt, was mir erlaubt hat, mir meiner Stärken und Entwicklungsfelder bewusst zu werden und diese klar zu reflektieren. Das hat mir sehr geholfen, mich gezielt zu verbessern und einen Fokus zu setzen.

Wie seid Ihr auf die offenen Stellen bei der GETPIONEERS GmbH aufmerksam geworden?

Kathleen: Wie Du eben angesprochen hattest, habe ich Stefanie Sonntag als Marketingleitung und Geschäftsführerin von GETPIONEERS GmbH über das Mentoring-Programm kennengelernt. Die Themen Marketing und Kommunikation faszinieren mich schon lange, weshalb ich sehr an einem Austausch mit ihr interessiert war. Im Verlauf des Mentorings sind wir auf die offene Werkstudentenstelle zu sprechen gekommen, die zu diesem Zeitpunkt bereits ausgeschrieben war. Da wir auf persönlicher wie auch beruflicher Ebene gut zusammengepasst haben, wurde aus einem ursprünglich geplanten Praktikum, eine Mitarbeit als Werkstudentin im GETPIONEERS-Team. Ich bin sehr dankbar, Gelerntes einerseits sofort umsetzen zu können und andererseits Herausforderungen im beruflichen Alltag weiterhin mit meiner Mentorin besprechen zu können und von ihren Erfahrungen zu lernen.

Fabian: Bei mir kam der Kontakt ebenfalls über mein Netzwerk zustande, da ich Stefanie und Sven Sonntag bereits außerhalb des Unternehmenskontextes persönlich kannte. Dadurch war mir das Unternehmen bereits bekannt. In einem Gespräch im letzten Jahr sind wir dann darauf zu sprechen gekommen, dass die GETPIONEERS GmbH Mitarbeiter im Bereich Marketing & Kommunikation sucht. Da konnte ich mit meiner Erfahrung dann punkten und es hat sich eine wertvolle Zusammenarbeit ergeben. Dieser Werdegang hat mir nochmals gezeigt wie wichtig es ist, vernetzt zu sein. Denn Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen sich oftmals unerwartet und manchmal erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Was macht ihr neben Eurer Arbeit bei der GETPIONEERS GmbH?

Kathleen: Ich bin Studentin im Bachelorstudiengang Kultur und Wirtschaft mit der Fächerkombination BWL und Germanistik an der Universität Mannheim. Für mich ist es die perfekte Schnittstelle zwischen theoretischem Lernen an der Universität und der praktischen Umsetzung in der Arbeit bei GETPIONEERS.

Fabian: Ich bin hauptberuflich Redakteur. Das heißt ich schreibe Artikel und betreue eine Wochenzeitung. Ich lerne jetzt beide Seiten kennen: die redaktionelle, journalistische Arbeit auf der einen Seite und auf der anderen Seite die Marketing- und Kommunikationsarbeit bei GETPIONEERS. Das macht es spannend und ist eine unglaublich wertvolle Erfahrung. Das ist auch das, was ich gemeint habe mit diesem sprichwörtlichen „über den Tellerrand hinausschauen“.

Was bedeutet Netzwerken für euch?

Fabian: Netzwerken ist für mich persönlich sehr wichtig, denn es ist keine kurzfristige Thematik, vielmehr steht sie in meinen Augen für eine langfristige Verbindung, in der man gegenseitige Unterstützung und Austausch finden kann. Jeder Mensch trägt einen Erfahrungsschatz mit sich, von dem man in gemeinsamen Gesprächen viel lernen kann. Dieses Ausmaß an Wissen scheint mir als einzelne Person nur schwer zu erreichen. Ich selbst war nicht immer der Netzwerk-Typ. Dann zu sehen, dass es auch geht, ohne mich zu „verbiegen“, hat mich darin bestärkt, mich mehr mit dem Thema zu beschäftigen.

Kathleen: Vernetzt zu sein hat für mich ebenfalls eine hohe Priorität. Auf dem beruflichen wie auch persönlichen Lebensweg begegnet man vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten mit verschiedenen Hintergründen. Für mich bedeutet Netzwerken von dem Austausch lernen und der Möglichkeit sich durch diesen zu reflektieren und weiterzuentwickeln. Mit Social Media und beruflichen Plattformen wie LinkedIn und Xing eröffnet sich zudem die Gelegenheit, mit seinem Netzwerk in Kontakt zu bleiben, sich upzudaten und sich gegenseitig zu unterstützen – also in Verbindung bleiben, auch wenn sich Wege nach der Ausbildung in unterschiedliche Branchen oder Städte trennen.

Warum sollte man bei ABSOLVENTUM Mitglied werden? Was denkt ihr?

Fabian: ABSOLVENTUM verfügt über viele Kontakte, die einem jungen Menschen bei der Orientierung nicht nur Einmal-Unterstützung geben kann, sondern sich nachhaltig auf die eigene Entwicklung, sei es persönlich oder beruflich, auswirken kann. Ich selbst kann mir ebenfalls sehr gut vorstellen, einmal selbst als Mentor tätig zu sein. Doch nicht nur in Bezug auf das Mentoring-/und Coaching-
Programm bietet eine Mitgliedschaft bei ABSOLVENTUM Mehrwert. Trotz Pandemie-bedingt ausfallender Netzwerkveranstaltungen kann man sich weiterhin mit ehemaligen Alumni verbinden und auf virtuellem Weg zusammenkommen. Das schätze ich sehr an der Mitgliedschaft.

Kathleen: Als ABSOLVENTUM-Mitglied erhalte ich die Möglichkeit, mit der Universität auf besondere Weise verbunden zu bleiben. Das Studium ist eine spannende Zeit und auch noch nach der Ausbildung mit Kommilitonen, Dozenten, aber auch der Region in Kontakt zu bleiben, war ausschlaggebend für mich, eine Mitgliedschaft abzuschließen. Wenn man vor hat Mentor oder Coach für Studierende oder Berufseinsteiger zu werden, dann lohnt sich eine Mitgliedschaft ebenfalls. Ich selbst kann mir das auch nach meinem Berufseinstieg vorstellen. Ich finde es sehr schön, Studierende zu unterstützen und ihnen in der Ausbildungszeit eine gewisse Stabilität oder Sicherheit geben zu können. Also es ist in jeglicher Hinsicht eine Win-Win-Situation, in der man viel voneinander lernen kann.

Wir bedanken uns herzlich für das spannende Interview!

Text: Mara Hielscher
Foto: GETPIONEERS

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