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Kunst aus Mannheim – hautnah erlebt
10.06.2022

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Am letzten Samstag im Mai hatten die Mitglieder der Regionalgruppe Rhein-Neckar die Möglichkeit, im Depot der Künstlernachlässe Mannheim Werke bedeutender Mannheimer KünstlerInnen kennen zu lernen. Dieser Besuch war schon lange geplant und musste wegen der Corona-Pandemie mehrmals verschoben werden. Umso größer war die Freude, dass die Veranstaltung nun endlich live stattfinden konnte. Nach einem gemeinsamen Brunch und der Begrüßung durch die Vorsitzende des Freundeskreises, Andrea Meuser – selbst auch ABSOLVENTUM-Mitglied und Silvia Köhler, die sich seit vielen Jahren als Vorständin bei den Künstlernachlässen engagiert, konnte der Kunstgenuss – aufgeteilt in zwei Gruppen beginnen.

Das Depot, das die Gäste zu sehen bekamen ist ein wahres Dorado für KunstliebhaberInnen. Insgesamt bewahren die Künstlernachlässe hier mehr als 4.000 Arbeiten von KünstlerInnen aus Mannheim, vornehmlich des 20. Jahrhunderts, auf. Darunter befinden sich bekannte Namen wie Elisabeth Bieneck-Roos, Trude Stolp-Seitz, Will Sohl, Peter Schnatz, Norbert Nüssle und viele andere KünstlerInnen, die mit ihrem Werk, aber auch mit ihrem Leben in dieser Stadt ein Stück Kulturgeschichte geprägt und somit zur kulturellen Identität Mannheims und der Region beigetragen haben. Silvia Köhler und ihr Kollege Hans-Joachim Schröder stellten den Alumni ausgewählte Werke vor und ermöglichten so, etwas über das Leben und Werk der KünstlerInnen zu erfahren. Um die eigene Sammlung zu erweitern, kann bei Interesse das eine oder andere Kunstwerk erworben werden – falls man den Platz für die teils großformatigen Werke hat.

In einem separaten Atelier-Raum machte Andrea Meuser die BesucherInnen mit dem Künstler Volker Hartmann-Langenfelder bekannt, der sich in seinem aktuellen Kunst-Projekt mit der visuellen und klangtechnischen Transformation eines farbenprächtigen Gemäldes von Trude Stolp-Seitz beschäftigt. Hier wurde deutlich, wie faszinierend und innovativ Kunst ins digitale Zeitalter transformiert werden kann.

Nach zweieinhalb Stunden ging ein informativer und eindrucksvoller Vormittag zu Ende, der dazu anregte, sich noch intensiver mit den Mannheimer Künstlernachlässen zu beschäftigen. Wir bedanken uns bei den Organisatorinnen für die großartige Führung und die herzliche Gastfreundschaft und freuen uns auf weitere Begegnungen mit der Kunst aus Mannheim.


Text: Christian Haas
Fotos: Sibylle Runz, Christian Haas



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