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Mentoring Kick-off 2015
13.10.2015

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Größer und größer ist die Kick-off-Veranstaltung zum ABSOLVENTUM Mentoring-Programm seit dessen Entstehung im Jahre 2007 geworden. So groß, dass 2015 nun bereits zum dritten Mal die Aula der Universität Mannheim und damit der größtmögliche Raum des Schlosses als Ort für diesen alljährlichen Höhepunkt des Programms ausgewählt wurde. Normalerweise ist Überfüllung kein Grund zur Freude, im Rahmen des Kick-off-Abends sorgte der Andrang der interessierten Studierenden aber für strahlende Gesichter, sowohl beim Organisator des Abends und Mentoring-Referent Sebastian Hoffmann, wie auch bei den zahlreichen anwesenden potenziellen Mentorinnen und Mentoren.

ABSOLVENTUM-Präsidentin Dr. Brigitte Fickel begrüßte die Anwesenden und bedankte sich herzlich für das Engagement der MentorInnen, mache dieser doch den wesentlichen Anteil am Erfolg des Programms aus. Bisher konnten über 800 Mentoring-Paare verschiedenster Branchen und Fakultäten erfolgreich vermittelt werden. Frau Fickel gab den Studierenden mit auf den Weg, die einmalige Gelegenheit dieses Abends auf ein direktes persönliches Kennenlernen zu nutzen und sich vor allem auch interdisziplinär umzuschauen.

Im Anschluss berichteten zwei Mentoring-Paare über ihren Erfahrungen und gewährten Einblicke in die Möglichkeiten und Vorteile des Programms. Mentorin Waltraud Gehrig mit ihrer Mentee Anna-Lena Laub und Mentor Sebastian Leser mit seinem Mentee Ludwig Erl berichteten davon, wie wichtig die richtige Chemie und das persönliche Engagement bei einer erfolgreichen Zusammenarbeit sind. Frau Gehrig und Herr Leser erklärten außerdem, dass das Mentoring-Programm auch für sie viele Vorteile hat, da sie durch den Kontakt mit den Studierenden aktuelle Informationen über Lehre und Forschung erhalten konnten. Auch die beiden Mentees schilderten sehr anschaulich ihre Erfahrungen mit dem Mentoring-Programm. Beide konnten nicht sofort einen passenden Mentor finden, im zweiten Anlauf und durch die Vermittlung von Sebastian Hoffmann ist ihnen dies aber doch noch gelungen. Für sie war es eine große Bereicherung mit jemandem in Kontakt zu stehen, den sie per Telefon, Skype oder persönlich immer um Rat fragen konnten und empfahlen daher auch ihren KommilitonInnen, diese Gelegenheit wahrzunehmen.

Bei der anschließenden Mentoring-Börse konnten alle Anwesenden dann anregende Gespräche führen und Kontaktdaten wurden rege ausgetauscht. 27 MentorInnen aus verschiedenen Branchen waren dafür vor Ort und bereits im Vorfeld gespannt auf die Fragen der Studierenden.

Holger Langlotz, bei der Lufthansa AG im Bereich Konzernstrategie zuständig, hob besonders hervor, wie wichtig es sei, dass es auch von den inhaltlichen Themen zwischen ihm und seinem Mentee gut passen würde. Dr. Armin Krauter, ebenfalls seit Jahren als Mentor bei ABSOLVENTUM engagiert, berichtete, dass er auch schon weniger gute Erfahrungen mit Studierenden gemacht habe. Dies halte ihn aber in keiner Weise davon ab, sich weiter einzubringen, da er insbesondere „den Kontakt mit der übernächsten Generation“ schätze und halten möchte. Er erwartet von seinen Mentees viel Interesse, Zuverlässigkeit und Offenheit, um so gegenseitiges Vertrauen als Grundlage für eine erfolgreiche Mentoring-Partnerschaft aufbauen zu können. Von der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit zum Kick-off-Abend geeilt, konnte Dr. Jürgen Zieher den interessierten Studierenden über das Schreiben (s)einer Dissertation berichten. Dabei erläuterte er, wie wichtig das Thema und der persönliche Einsatz dabei sei und wie er trotz beruflicher Höhen und Tiefen immer wieder gestärkt aus vermeintlichen Niederlagen hervor gehen konnte. Seine Motivation als Mentor tätig zu werden liegt dabei in seinem Erfahrungsschatz aus den USA begründet: „Als Student kam ich dort das erste Mal mit einem ähnlichen Programm in Berührung und möchte nun diese gute Erfahrung auch den Mannheimer Studierenden zukommen lassen“.

Unser Mentoring-Referent Sebastian Hoffmann versuchte derweil ebenfalls, die Vielzahl der Fragen zu bewältigen. Die häufigste Frage betraf dabei den optimalen Startzeitpunkt für den Beginn eines Mentorings und wurde insbesondere von Erstsemestern gestellt: „Die Antwort auf diese Frage müsse allerdings jeder Studierende individuell für sich selbst finden, da dieser Zeitpunkt für manche früher und für manche später kommt. Nützlich kann eine Mentoring-Partnerschaft für Interessierte aber immer und zu jeder Zeit sein, egal ob man frisch ins Studium startet oder sich bereits als Young Professional im Berufsleben befindet.“

In entspannter Atmosphäre fand so bei Erfrischungen und Gebäck der Austausch zwischen Studierenden und MentorInnen aus Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft bis in die späten Abendstunden statt.

Falls Sie Fragen zur Kick-off Veranstaltung oder zum Mentoring-Programm von ABSOLVENTUM haben, steht Ihnen Sebastian Hoffmann per E-Mail unter sebastian.hoffmann@absolventum.uni-mannheim.de oder telefonisch unter 0621/181-1478 sehr gerne zur Verfügung.



Juliane Koch

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