News

Mentoring Journey: Wie Marvin durch Mentoring seinem Traumberuf näherkam
11.05.2026

News Image

Hunderte Bewerbungen auf wenige Volontariatsstellen – Marvin Zubrod stand genau vor dieser Herausforderung. Nach seinem Politikwissenschafts-Studium in Mannheim und Heidelberg wollte er in den Journalismus. Doch gerade im Bereich Volontariat ist die Konkurrenz oft sehr groß.

Im Mentoring mit seinem Mentor Maximilian Nowroth, Wirtschaftsjournalist bei der Rheinischen Post, arbeitete Marvin deshalb gezielt an seinen Bewerbungsunterlagen und der Frage: Wie kann ich mit meiner Bewerbung wirklich herausstechen?

Im Gespräch erzählt Marvin, was ihn vor dem Mentoring beschäftigt hat, welche Impulse ihm besonders geholfen haben und was sich dadurch für ihn verändert hat.

Was hat dich vor dem Mentoring beschäftigt?
„Mir war wichtig, Unterstützung bei Bewerbungen zu bekommen. Auf Volontariate – das ist die Ausbildung im Journalismus – gibt es häufig Hunderte Bewerbungen für nur eine Handvoll Stellen. Wie kann ich dabei herausstechen? Muss ich vielleicht mein Profil anpassen? Das waren Fragen, die mich beschäftigt haben.“

Worum ging es in euren Gesprächen konkret?
„Max hat sich meine Bewerbung durchgelesen, mich dann kurze Zeit später angerufen und gesagt, was ich besser machen kann. Ein wichtiger Punkt, der mir auch später bei all meinen Bewerbungen geholfen hat, ist, beim Anschreiben gleich zu Beginn Emotionalität zu wecken. Das geht natürlich nicht immer, aber wenn man zum Beispiel schon als Kind bestimmte Zeitungen gelesen hat und sich an einen Bericht von damals erinnert, der einen für die Zeitung begeistert hat, kann das ein guter Einstieg ins Anschreiben sein. Weil es zeigt, dass man sich schon lange mit der Zeitung beschäftigt und vielleicht sogar eine emotionale Verbindung dazu hat. In meinem Fall war der Kindheitstraum, als Sportreporter zu arbeiten.“

Was hat sich durch das Mentoring für dich verändert?
„Letztlich war es, glaube ich, auch ein gutes Anschreiben, das mich in die engere Auswahl für ein Volontariat bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa) gebracht hat.
Dadurch kam ich in die letzte Runde, ins Assessment Center nach Berlin. Einige Wochen zuvor hatte ich übrigens über das Career Network der Uni Mannheim an einem Training für Assessment Center teilgenommen. Das war möglich, weil ich seit meinem Abschluss in Mannheim Mitglied bei ABSOLVENTUM bin. Dann war da sicher noch etwas Glück dabei, dass ich an diesem einen Tag in Berlin die Aufgaben ganz gut gelöst habe. Aber ohne das Mentoring wäre ich meinem Traumberuf bestimmt nicht so schnell so nahegekommen. Seit März bin ich Volontär bei der dpa und werde dort zum Reporter ausgebildet.“

Wenn du deine Mentoring-Erfahrung in einem Satz beschreiben müsstest – wie würde dieser Satz lauten?
„Mentoring hilft, aus der eigenen Blase herauszukommen, weil den Mentor:innen von außen Dinge auffallen, die Familie oder Freunde wohl nicht sehen würden.“



Mentoring bei ABSOLVENTUM bringt Studierende und Alumni zusammen, um Orientierung, Erfahrungen und Perspektiven weiterzugeben.
Mehr Infos zum Mentoring-Programm gibt es hier.

Text: Joelle Dahlke
Fotos: Universität Mannheim, Anne Orthen

Ihre Ansprechpartnerin

Fragen? Anregungen? Probleme? Ich helfe Ihnen gerne weiter.

Ruth Ottenberg

Telefon: +49 621 181-1296
Fax: +49 621 181-1087
E-Mail schreiben

FORUM-Aktuell


Lesen Sie weitere Neuigkeiten aus der Universität im aktuellen FORUM.