News

Fit für die Zukunft: Die neue FORUM-Ausgabe ist da
31.08.2026

News Image

Was macht eine Universität „Fit für die Zukunft“? Genau dieser Frage geht die neue FORUM-Ausgabe nach. Sie gibt Einblicke in die neue Forschungsstrategie der Universität Mannheim und stellt die Menschen vor, die sie mitgestalten. Aber auch darüber hinaus gibt es einiges zu entdecken: besondere Projekte, überraschende Werdegänge und Geschichten aus dem Universitätsleben. Mit dabei sind auch diesmal wieder zahlreiche Mitglieder aus dem ABSOLVENTUM-Netzwerk.

Den Auftakt machen auf Seite 6/7 gleich mehrere bekannte Gesichter: Beim Universitätstag blickt Rektor Prof. Dr. Thomas Fetzer auf die strategische Weiterentwicklung der Universität und ihre ambitionierten Ziele in Forschung und Lehre. Gleichzeitig wird Prof. Dr. Rosemarie Tracy mit der Universitätsmedaille für ihre besonderen Verdienste um die Universität ausgezeichnet. Als langjährige Professorin hat sie die Mannheimer Sprachwissenschaften entscheidend geprägt und Mannheim zu einem wichtigen Zentrum der Mehrsprachigkeitsforschung gemacht. Überreicht werden an diesem Tag außerdem die Lehrpreise durch Prorektorin Prof. Dr. Cornelia Ruhe. Ein schöner Einstieg in eine Ausgabe, in der deutlich wird, wie viele Menschen die Universität auf ganz unterschiedliche Weise mitgestalten.

Auch die Kurzmeldungen auf Seite 10/11 lohnen einen genaueren Blick: Dr. Ralf Krieger übernimmt den Vorsitz im Kuratorium der Stiftung Universität Mannheim und bringt dort seine langjährige Erfahrung und Verbundenheit mit der Hochschule ein. Prof. Dr. Hiram Kümper wiederum begibt sich gemeinsam mit Studierenden auf musikalische Spurensuche: In einer neuen Kooperation wird Mannheimer Musikgeschichte durch Interviews, Quellenarbeit und Lehrveranstaltungen für kommende Generationen festgehalten.

Warum braucht eine Universität, die in Rankings bereits hervorragend abschneidet, überhaupt eine neue Forschungsstrategie? Dieser Frage stellen sich Prof. Dr. Thomas Fetzer und Prof. Dr. Jutta Mata auf Seite 16/17. Im großen Strategieinterview sprechen sie über ambitionierte Ziele, mehr Zusammenarbeit über Fachgrenzen hinweg und darüber, warum zu erfolgreicher Forschung auch der Mut gehört, mit einer Idee einmal zu scheitern. Vor allem aber wird deutlich: In Mannheim ist gerade einiges in Bewegung.

Wie aus diesem Aufbruch konkrete Strukturen entstehen, zeigt Seite 18/19. In der Forschungsstrategiekommission bringen unter anderem die ABSOLVENTUM-Mitglieder Prof. Dr. Dirk Simons, Prof. Dr. Eckhard Janeba und Prof. Dr. Thomas Wortmann ihre unterschiedlichen Perspektiven zusammen. Ihr gemeinsames Ziel: Forschungsbedingungen langfristig verbessern und große Verbundprojekte strategisch auf Erfolgskurs bringen. Ein spannender Blick hinter die Kulissen der neuen Forschungsstrategie.

Von Daten und KI bis hin zu menschlichem Lernen und gesellschaftlichem Wandel: Auf Seite 22/23 werden zwei der neuen Forschungsschwerpunkte vorgestellt. Mit dabei ist Prof. Dr. Stefanie Schäfer, deren Perspektive aus der Amerikanischen Literatur- und Kulturwissenschaft in ein bewusst interdisziplinär angelegtes Forschungsfeld einfließt. Gerade diese ungewöhnlichen Verbindungen zwischen unterschiedlichen Disziplinen machen neugierig darauf, welche neuen Fragen daraus entstehen können.

Was Forschende manchmal am dringendsten brauchen, ist weder ein neues Labor noch mehr Technik, sondern schlicht Zeit und Raum für neue Ideen. Genau hier setzt das Center for Advanced Studies an, das auf Seite 24/25 vorgestellt wird. Michael Gebhard hat die Entstehung des CAS von den ersten Überlegungen bis zum fertigen Ort begleitet. Der Beitrag nimmt die Leser:innen mit in die neuen Räume und zeigt, wie aus einer lange gehegten Idee ein Treffpunkt für interdisziplinäre Forschung geworden ist.

Dass Spitzenforschung auch starke Unterstützer:innen braucht, zeigt der Beitrag zur Kampagne „Fit4Excellence“ auf Seite 28/29. Sabrina Scherbarth, Stefan Fuchs und Dr. Lorenz Näger stehen hier beispielhaft für das Engagement rund um die Universität. Mehr als zwei Millionen Euro konnten bereits eingeworben werden, um Forschenden zusätzliche Freiräume für ambitionierte Projekte zu ermöglichen. Dabei wird deutlich, wie eng persönliche Verbundenheit, regionale Partnerschaften und der Blick auf die Zukunft der Universität miteinander verknüpft sein können.

Einen eindrücklichen Perspektivwechsel bietet Prof. Dr. Philipp Gassert auf Seite 42/43. Gemeinsam mit Studierenden reist er zu ehemaligen NS-Vernichtungslagern im Osten Polens. Geschichte wird dort nicht nur aus Büchern erschlossen, sondern an den Orten selbst erfahren. Aus der Reise ist inzwischen sogar ein Forschungsprojekt entstanden, das die Schicksale deportierter Mannheimer:innen aufarbeitet.

Goethes Faust, aber die Walpurgisnacht wird zum Techno-Rave und Mephisto gleich doppelt besetzt? Auf Seite 54/55 zeigt Christine Heinzel mit dem Mannheimer Unitheater, wie viel Gegenwart in einem jahrhundertealten Klassiker stecken kann. Seit der Neugründung des Theaters entwickelt sie gemeinsam mit den Studierenden moderne Inszenierungen – mit Erfolg: Die Vorstellungen sind ausverkauft und Fa(u)st Forward wurde sogar als Projekt mit besonderer gesellschaftlicher Relevanz ausgezeichnet.

Noch einmal begegnet uns Prof. Dr. Stefanie Schäfer auf Seite 58/59, diesmal mit Neuigkeiten aus ihrer wissenschaftlichen Arbeit über Mannheim hinaus. Die Amerikanistin wurde in den Vorstand der Gesellschaft für Kanada-Studien gewählt und wird ab März 2027 deren Präsidentin. Damit übernimmt sie künftig auch international eine wichtige Rolle für die interdisziplinäre Kanada-Forschung.

Von Steuerreformen über die Schuldenbremse bis zur Frage, was eigentlich passiert, wenn eine Stadt über Nacht „superreich“ wird: Auf Seite 60/61 steht Prof. Dr. Eckhard Janeba im Porträt. Der Volkswirt verbindet wissenschaftliche Theorie mit Politikberatung und macht selbst komplexe finanzpolitische Fragen überraschend anschaulich. Neben Stationen in den USA und seiner Arbeit in internationalen Beratungsgremien verrät der Beitrag übrigens auch sein angenehm pragmatisches Rezept für einen vollen Terminkalender: ausgeschlafen sein.

Wer Christine Heinzel nach dem Unitheater-Beitrag noch näher kennenlernen möchte, sollte direkt auf Seite 62/63 weiterlesen. Dort erzählt die Mannheimer BWL-Alumna von ihrem Weg vom Studium über internationale Marketingjobs bis hin zu ihrer heutigen ungewöhnlichen Kombination aus Dozentin, Coachin und Theaterregisseurin. Dazwischen liegen Werbedrehs auf der ganzen Welt, ein Umzug in die USA und jede Menge Bühne. Ein Porträt über einen Karriereweg, der gerade deshalb funktioniert, weil er sich nie auf nur eine Leidenschaft beschränkt hat.

So unterschiedlich die Themen auch sind, eines zieht sich durch die Ausgabe: An vielen Stellen begegnen uns Menschen aus unserem Netzwerk, die die Universität Mannheim auf ganz unterschiedliche Weise mitgestalten. Ein schöner Anlass, selbst einmal durch die neue FORUM-Ausgabe zu blättern.


Text: Alessa Schaible
Illustration: uc graphic


Ihre Ansprechpartnerin

Fragen? Anregungen? Probleme? Ich helfe Ihnen gerne weiter.

Ruth Ottenberg

Telefon: +49 621 181-1296
Fax: +49 621 181-1087
E-Mail schreiben

FORUM-Aktuell



Lesen Sie weitere Neuigkeiten aus der Universität im aktuellen FORUM.