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Alumni-Abend für Studierende der Philosophischen Fakultät
29.03.2016

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Die Fragen „Wo will ich hin?“ oder „Was will ich werden?“ stellen sich insbesondere vielen Studierenden der Geisteswissenschaften, da sich das berufliche Bild oft nicht sofort eindeutig erschließen lässt. Um Antworten auf diese Fragen zu bekommen und neue Impulse zu setzen, fand am Montag, den 14. März, in Zusammenarbeit mit den Fachbereichsvertretungen der Sprach- und Literaturwissenschaften SpLit sowie Medien- und Kommunikationswissenschaft MKW im Fuchs-Petrolub-Hörsaal der erste Alumni-Abend in der Philosophischen Fakultät statt. Als ReferentInnen waren Stephanie Birkle (Social SEO Executive), Inci Bozkaya (Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Deutsche Philologie), Svenja Günther (UI/UX Designerin), Sebastian Hempen (Studiengangsmanager Master of Arts-Studiengänge), Linn Schöllhorn (Geschäftsführerin KinderHelden gGmbH) sowie Waltraud Gehrig (selbständige Kommunikationsexpertin) auf dem Podium vertreten.

Sie erzählten den Studierenden von ihren persönlichen und beruflichen Werdegängen, die sie nach Abschluss ihres geisteswissenschaftlichen Studiums gegangen waren. Die allgemeine Botschaft dabei lautete, dass es enorm wichtig sei, während des Studiums über den „Tellerrand“ zu blicken, eigenen Interessen nachzugehen, persönliche Fähigkeiten auszubauen sowie das Selbstvertrauen zu stärken. Auch Frau Gehrig ermutigte die Studierenden zu experimentellen Erfahrungen abseits der stringenten Studienplanung: „Ich finde es toll, wenn sich die Studierenden im Studium ihre Gedanken machen, wohin die Reise gehen soll. Allerdings sollten sie vor lauter Reiseplanungen kurvige oder verwinkelte Strecken und auch eventuelle Umleitungen oder Umwege nicht als lästige Zeitverschwendung sehen, sondern als willkommene Abwechslung. Manchmal findet Mann/Frau so einen Schatz, den man sonst niemals entdeckt hätte."

„Dem Leben seinen Lauf lassen und auf die eigene Intuition vertrauen, dann klappt alles“, lautet die Devise von Sebastian Hempen. Er betonte in seinem Vortrag die Relevanz der individuellen Entfaltung sowie der kreativen Lösungsansätze und gab dabei konkrete Handlungsanweisungen: „Entscheidend ist, dass man es schafft, seine persönlichen Interessen, seine persönliche Motivation und seinen geisteswissenschaftlichen Studienhintergrund in eine berufliche Tätigkeit einzubringen. Gemeint sind dabei aber in den meisten Fällen weniger die im Studium gelehrten Inhalte, sondern vielmehr die Qualifikationen und Kompetenzen, die es uns möglich machen, viel einfacher, schneller und aus verschiedenen Perspektiven an Probleme und Aufgaben heranzugehen und diese auch auf ungewöhnlichen und kreativen Wegen zu lösen bzw. zu erfüllen. Das ist der Schlüssel zum Erfolg - finden muss diesen aber jeder für sich. Das ist einerseits unsere größte Hürde, andererseits aber auch unsere größte Ressource.“

Die Nachfrage nach diesen individuellen und sehr vielfältigen Eindrücken sowie der fachlichen Expertise der Referierenden war von Seiten der Studierendenschaft sehr groß und der Hörsaal dementsprechend sehr gut gefüllt. Der große Ansturm belegt auch den Erfolg des neuen Veranstaltungsformates, das letztes Jahr ins Leben gerufen wurde und individuell auf die einzelnen Fachbereiche der Fakultäten zugeschnitten ist. Ein solcher Abend bietet den Studierenden die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre mit Alumni aus ihrem jeweiligen Studienfach ins Gespräch zu kommen und sich über mögliche Berufswege auszutauschen.

Der nächste Alumni-Abend findet am 13. April für den Fachbereich Volkswirtschaftslehre statt. Bei Rückfragen oder Anregungen steht Ihnen Sebastian Hoffmann in der ABSOLVENTUM-Geschäftsstelle telefonisch unter 0621/181-1478 und per E-Mail unter sebastian.hoffmann[at]absolventum.uni-mannheim.de sehr gerne zur Verfügung.

Hier finden Sie ein paar Foto-Impressionen.

Kathrin Krautheimer

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