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ABSOLVENTUM-Alumni Abend: „VWL Studium – und dann?“
26.04.2016

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Am 13. April fand der erste ABSOLVENTUM Alumni-Abend zusammen mit der VWL-Fachschaft statt. Sechs VWL-AbsolventInnen verschiedenster Jahrgänge berichteten über ihren individuellen Berufseinstieg und den nachfolgenden Berufsweg. Der Andrang und das Interesse der VWL-StudentInnen war sehr groß und der Raum bis auf den letzten Platz besetzt. Die lockere Stimmung regte zu vielen Fragen und Diskussionen an.

Es stellten sich Prof. Dr. Martin Peitz, Professor für Angewandte Ökonomik an der
Universität Mannheim, Dr. Ralf Gronych, Chefvolkswirt der BASF SE a.D., Axel Bartholomäus,
Gründer der Media Consulting Firma Bartholomäus & Cie, Dr. Brigitte Fickel,
Präsidentin von ABSOLVENTUM und ehemalige Leiterin der Unternehmenskommunikation bei der HeidelbergCement AG, Dr. Kai Kruk, Senior Specialist Controller bei BASF SE und Christian Glasbrenner, Senior Consultant bei Commerz Inhouse Consulting, vor.

Nach dieser kurzen Vorstellungsrunde, konnten die Studierenden spezielle und allgemeine Fragen im Plenum stellen. Dabei zeigte sich das Publikum besonders am Vergleich zu anderen Disziplinen, Einsatzmöglichkeiten als VWL-Absolvent und den Vorteilen und Nachteilen einer Promotion interessiert. Die Gäste waren sich einig, dass sich Volkswissenschaftler besonders durch ihre analytischen Denk- und Lösungsfähigkeiten von anderen Disziplinen abgrenzen können, „aber letztendlich ist jeder Job komplett anderes. Überall lernt man „on-the-job“. Dass man 80% seines vorhandenen Wissens auch genauso anwenden kann wie man es gelernt hat, ist eigentlich nur während des Studiums so,“ erläuterte Kai Kruk. Christian Glasbrenner erklärte dazu, dass Consulting Teams zum Beispiel bewusst aus verschiedenen Disziplinen zusammengestellt werden, um Synergien zu erzeugen.

Auch zu der Frage nach der Nützlichkeit einer Promotion herrschte Einigkeit bei den sechs Gästen. Frau Fickel vertrat die Ansicht, „einen Doktor-Titel zu haben ist heute immer weniger wichtig, außer man entscheidet sich für eine Karriere in der Forschung.“ Herr Gronych nannte seine Promotion eine individuelle Entscheidung und seinen persönlichen Gewinn. Auch Herr Kruk wandte ein, dass man an der Promotion Spaß haben muss und diese durch persönliches Interesse und weniger aus beruflichen Vorteilen motiviert sein sollte. Auch einen damit verbundenen beruflichen Vorteil würde er bezweifeln.

ABSOLVENTUM-Mentee Johanna Hartz lobte das Format: „Mir hat die wirklich rundum gelungene Veranstaltung sehr gut gefallen. Die Anzahl und Vielfältigkeit der Teilnehmenden war gut, der Umfang und die Dauer genau richtig. Für die Zukunft würde ich mir noch die ein oder andere Frau mehr wünschen. Ich kann mir zudem vorstellen, dass ein/e Alumni aus einer staatlichen oder internationalen Organisation für viele spannend gewesen wäre.“
Anschließend bestand noch die Möglichkeit bei Getränken und Brezeln, die ein oder andere persönliche Frage zu stellen und mit den Gästen ins Gespräch zu kommen.

Juliane Koch

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