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ABSOLVENTUM kostet den Wein der Deutschen Olympioniken
31.08.2016

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Am Donnerstag, den 18. August 2016, waren knapp 25 ABSOLVENTUM-Mitglieder eingeladen, das Weingut Anselmann in Edesheim kennenzulernen. Nach einer sehr herzlichen Begrüßung mit einem Glas Sekt durch ABSOLVENTUM-Mitglied und Mit-Inhaberin des Weingutes, Dipl.-Kffr. Ruth Anselmann startete das Programm mit einer Weinbergwanderung durch die direkt hinter dem Weingut gelegenen Weinberge. Auf dem idyllischen Weg durch die Reben berichteten Ruth Anselmann und ihr Mitarbeiter Sebastian Fritsche viel Wissenswertes über die Historie des renommierten Weingutes.

Insgesamt bewirtschaftet die Familie Anselmann 140 Hektar Weinberge und ist somit das größte Weingut in Rheinland-Pfalz und eines der größten privaten Weingüter in Deutschland. Fast in der Mitte der Weinstraße gelegen, wird seit 1959 in dem Familienbetrieb Wein produziert. Die komplette Familie Anselmann wohnt direkt auf dem Weingut und hat von dort einen wunderbaren Blick über die Weinberge, mit dem Hambacher Schloss und der Villa Ludwigshöhe bis hin zur Haardt. In Mitten der Weinberge wurden die BesucherInnen mit einem Probierstand vor der Weinrebe „Siegerrebe“ von Dipl.-Ing. agr. Ralf Anselmann überrascht. Dort gab es die „Siegerrebe“ des vergangenen Jahres, eine hoch prämierte Spätlese, zur Verkostung.

Während sich die ZuhörerInnen den wunderbaren Wein schmecken ließen, erläuterte er, was alles bei der Weinlese und der Kelter zu beachten ist. Neben diesem großen Handwerk spielen bei Anselmann auch der Vertrieb und das Marketing eine sehr große Rolle. Das Weingut ist bei den diesjährigen olympischen Spielen der exklusive Weinlieferant für das Deutsche Haus in Rio gewesen. Darüber hinaus werden zahlreiche Großveranstaltungen, wie unter anderem die Bambi-Verleihung, die Berlinale und die Filmfestspiele in Cannes mit einem Ausschank von Anselmann-Weinen ausgestattet.

Das Wetter, welches einen großen Einfluss auf die Qualität der Trauben und somit auch auf die Weinqualität hat, war an diesem Abend optimal und der Genuss der Weine in der Dämmerung umso größer. Nach der Verabschiedung von den Weinbergen mit der der untergehenden Sonne im Rücken stand die Weinprobe in der Brunnenterrasse auf dem Programm, wo weitere exquisite Weine darauf warteten, verköstigt zu werden. Die Weinprobe wurde von Herrn Fritsche begleitet, der mit viel Fachwissen sechs weitere Weine präsentierte. Er erläuterte wie einzelne Rebsorten den Weg nach Deutschland fanden und welche Hürden man als Winzer überwinden muss, um eine neue Rebsorte einzuführen, da dies in Deutschland einer speziellen Genehmigung bedarf. Auch die Vorteile von Schraubverschlüssen auf der Flasche und die Nachteile von jeglichen Formen des Plastikverschluss waren Bestandteil seines Vortrags. Die Tatsache, dass man aus roten Trauben einen weißen Wein, den sogenannten „Blanc de Noir“ keltern kann, erstaunte den einen oder anderen Zuhörer. Während und nach der Weinprobe ergaben sich bei leckerem Essen schöne Gespräche und der Abend klang gemütlich aus.

Gut gestärkt und mit vielen neuen Eindrücken, waren sich alle einig, nicht das letzte Mal in Edesheim gewesen zu sein! Ein herzliches Dankeschön gilt Ruth Anselmann für die tolle Organisation und den schönen Empfang.

Rebecca Rasp

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