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Faites vos jeux et rien ne va plus
04.11.2016

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Am Mittwoch, den 26. Oktober 2016, fanden sich 12 Mitglieder der Regionalgruppe Karlsruhe in der Spielbank in Baden-Baden zu einer Sonderführung während des laufenden Betriebes ein.

Zu Beginn gab es eine Spieleinführung durch den französischen Croupier Monsieur Keller, um die Regeln des französischen Roulettes zu erlernen. So bewegte sich die Gruppe vom „rouge et noir“ weiter zum „premier douzaine“ und schließlich hin zu den „colonnes“. Französischkenntnisse sind bei diesem Glücksspiel als vorteilhaft einzustufen. Der maximale Gewinn bei einem Einsatz auf nur zwei Zahlen oder sogar nur eine Zahl beträgt 35:1. Der Groupier zeigte gekonnt, wie „Jetons“, also Spielmarken, über den Tisch auf die richtige Zahl fliegen, und das alles locker aus dem Handgelenk. Zudem klärte er die Gäste über den Beruf des Spielbankmitarbeiters in der auf, und welche harte Schule man durchgehen muss, um dort tätig zu werden, zumal ein exzellentes Gedächtnis dafür notwendig ist. Um die Einführung zu komplettieren, durfte jeder auf zwei Zahlen setzen, um dann Souvenirs der Spielbank zu gewinnen. Der Croupier ließ die Elfenbeinkugel im Kessel entgegengesetzt der Drehrichtung rollen – zwei Glückspilze gewannen.

Im Anschluss fand eine Führung durch die prunkvollen Räumlichkeiten der Spielbank statt und die Gruppe erhielt interessante Informationen über die wechselvolle Geschichte von der Gründung durch Bénazet, der mit der Spielbank in der Belle Epoque die Schönen und Reichen nach Baden-Baden an die Oos lockte. Um sie zu vergnügen, wurde ein Programm geschaffen mit Konzerten, Theater etc., das alles in den Räumen der Spielbank stattfand. Bénazet verstand es, immer ständig zu reinvestieren – und es mussten für diesen Prunk, der im Original erhalten ist, sehr viele Menschen sehr viel Geld verloren haben. Die Spielbank und ihr Ruf machten Baden-Baden zu dem, was es heute ist: mit der Lichtenthaler Allee und diversen schönen Gebäuden an der Oos und den Hanglagen, in denen die Menschen der Belle Epoque residierten und die Stadt zur Sommerresidenz Europas machten, in der Schriftsteller wie Dostojewski, Musiker wie Schumann oder Wagner oder auch der deutsche Kaiser sich gerne und oft aufhielten.

Den Abend, für den sich die Regionalgruppenmitglieder dank der Kleiderordnung der Spielbank besonders in Schale geworfen hatten, fand seinen Ausklang bei einem gemütlichen Essen im Restaurant Garibaldi.

Wir danken Regionalgruppenleiter Dominic Seeberg für die tolle Organisation der Veranstaltung und den Nachbericht. Herzlichen Dank auch an Matthias Schürer, der uns einige Foto-Impressionen zur Verfügung gestellt hat.

Falls auch Sie uns einen Bericht oder Foto-Impressionen einer Regionalgruppen-Veranstaltung zukommen lassen möchten, würden wir uns sehr freuen. Bei Fragen ist Sibylle Runz Ihre Ansprechpartnerin. Sie erreichen sie telefonisch unter 0621/181-1057 oder per E-Mail unter sibylle.runz@absolventum.uni-mannheim.de.


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