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Regionalgruppe Karlsruhe zu Besuch bei BASF Agro Science
30.03.2017

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Am Freitag, den 24. März 2017, haben sich insgesamt 23 chemieinteressierte ABSOLVENTUM-Mitglieder der Regionalgruppe Karlsruhe, verstärkt durch ein paar Gäste aus der Regionalgruppe Rhein-Neckar, vor dem Werkstor der BASF Agro Science in Limburgerhof getroffen, um einer Werksführung durch Dr. Ulf Schlotterbeck beizuwohnen.

Herr Schlotterbeck berichtete, nach einem kurzen historischen Abriss der BASF in Limburgerhof, über die verschiedenen Möglichkeiten des Saatgutschutzes. Bedenken, dass eine chemische Saatgutbehandlung dem Boden durch Beizung schaden könnte, merzte er aus. Bei sachgerechter Anwendung entstehen diesbezüglich keine Probleme. Mit dieser und anderen Fragen, wie zum Beispiel der nach Rückständen von Pflanzenschutzmitteln auch im Hinblick auf den Gewässerschutz und die Nachhaltigkeit, beschäftigt sich die BASF Agro Science. Durch den enormen technologischen Fortschritt können heute Nachweise von Stoffen und Rückständen ermittelt werden, die noch vor zehn bis 15 Jahren nicht hätten nachgewiesen werden können. Um sich die Dimensionen vorstellen zu können, wie fein die Methoden geworden sind, diente den Gästen das Bild vom Würfelzucker im Bodensee, der nach wie vor nachweisbar ist.

Auf dem Gelände konnten die TeilnehmerInnen Testroboter begutachten, die Stoffe auf ihre Wirksamkeit testen, auf Pilze, Insekten (die dafür extra gezüchtet werden), und auf Unkräuter. Sobald ein Stoff eine Wirkung gezeigt hat, wird dieser dann in verschiedenen Konzentrationen nochmals separat getestet, um dann die optimale Menge herauszufinden, die gerade noch wirksam ist. Außerdem wurden diverse Gewächshäuser besichtigt, in denen verschiedene Versuche mit Pflanzen gemacht werden. Zur Erheiterung der Gruppe wurde hier Punkt 20:00 Uhr für die Pflanzen „Bettruhe“ ausgerufen, indem die starken Strahler mit sonnenähnlichem Licht ausgehen.

Der Führung schloss sich ein gemeinsames Abendessen im Restaurant eines Golfclubs in der Nähe an, bei dem sich alle über das Erfahrene austauschen konnten.

Wir danken Regionalgruppenleiter Dominic Seeberg für die tolle Organisation der Veranstaltung und den Nachbericht. Leider konnten nicht viele Bilder gemacht werden, da die BASF als Forschungsbetrieb ihre Erkenntnisse nicht durch Fotos an die Öffentlichkeit tragen lassen will.

Falls auch Sie uns einen Bericht oder Bilder einer Regionalgruppen-Veranstaltung zukommen lassen möchten, freuen wir uns sehr. Bei Fragen ist Sibylle Runz Ihre Ansprechpartnerin. Sie erreichen sie telefonisch unter 0621/181-1057 oder per E-Mail unter sibylle.runz@absolventum.uni-mannheim.de.

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