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Unternehmenskultur hautnah – unser Mentee Kevin Stettner im Porträt
24.08.2017

Mentoring – ein häufig zitierter Begriff, der von Medien und Karriereratgebern zuhauf genutzt und nicht selten als Schlüssel für beruflichen Erfolg dargestellt wird. Doch was bedeutet Mentoring für einen Studenten wirklich?

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Das Mentoring-Programm von ABSOLVENTUM MANNHEIM, dem Alumni-Netzwerk der Universität Mannheim stellte erstmals den Kontakt zwischen meinem heutigen Mentor Gunar Grummt, Supply Chain Manager bei Procter & Gamble, und mir her. Nachdem ich einen Einblick in die Profile verschiedener potenzieller Mentoren, die zu meinem Studienschwerpunkt Supply Chain Management passen, zur Auswahl gegeben wurde, bewarb ich mich bei ihm mit meinem Lebenslauf und konkreten Fragen, die mir auf der Seele brannten. Hatte ich anfangs mit einem überwiegend distanzierten Mentoring gerechnet, wurde ich schnell vom Gegenteil überzeugt, was unmittelbar für eine gute Vertrauensbasis sorgte.

Ich versprach mir von dem Mentoring sowohl mehr Sicherheit als auch weitere Ideen in Bezug auf Fragen, auf die gerade Studenten ohne akademischen familiären Hintergrund tendenziell schwerer klare Antworten finden. So stellte ich Gunar Fragen wie: „Was nützt mir mehr: meine Masterarbeit in einem Unternehmen oder an einem Lehrstuhl zu schreiben?“ oder „Welches Praktikum in welchem Bereich bringt mich im jetzigen Studienabschnitt weiter?“ bis hin zur letztlich entscheidenden Frage des Berufseinstiegs im Supply Chain Management nach dem Studium. Und soviel sei vorweg verraten: In allen diesen Bereichen hat mir das Mentoring sehr geholfen, mir ein klares Bild über meine Zukunft zu machen.

Mein erstes persönliches Treffen mit Gunar fand in Frankfurt a.M. statt. Bereits im Vorfeld überlegte ich mir konkret, welche Themen ich ansprechen möchte, damit sich die vorhandenen Fragezeichen in meinem Kopf auch wirklich in Luft auflösen. Darüber hinaus brachte mich Gunar dazu, über Fragen nachzudenken, die mir bis dahin noch gar nicht oder zumindest nicht in diesem Umfang in den Sinn gekommen waren.

Eines unserer größten Gesprächsthemen während des Mentorings lässt sich mit dem Stichwort „Unternehmenskultur“ beschreiben. Obwohl dieser Begriff inflationären Gebrauch in Managementvorlesungen findet, ist er für mich wie für die meisten anderen Studenten in der Realität schwer greifbar und die Tragweite einer Unternehmenskultur für einen Studenten auch selten ersichtlich. Gunar schaffte es, diesen Begriff für mich mit Leben zu füllen und konnte mich für die offene und vielfältige Kultur von Procter & Gamble begeistern. Dies bewog mich letztlich auch zu einer Bewerbung um ein Praktikum, auch wenn dies kein Ziel unseres Mentorings war. Im Rahmen meiner Bewerbung half mir Gunar, meine Unterlagen auf das amerikanische Unternehmen abzustimmen und mir vorab ein Bild vom Bewerbungsprozess bei Procter & Gamble zu machen. Im Praktikum angekommen, verantworte ich nun eigenständig ein Projekt im Bereich Product Supply, Transportation DACH. Zwar arbeite ich in einer anderen Abteilung als Gunar, dennoch halten wir über interne Lunch Dates regelmäßigen Kontakt.

Offiziell endet unser Mentoring zum Ende dieses Jahres und ich bin mir sicher, dass Gunar einem künftigen Mentee ebenfalls eine große Hilfe sein wird. Ich bin davon überzeugt, dass unser Kontakt nicht abreißen wird und ich bei ihm auch in Zukunft stets auf ein offenes Ohr stoßen werde. An dieser Stelle möchte ich mich bei dir Gunar als Mentor bedanken, ich hätte mir keinen bessern Mentor wünschen können! Und auch ABSOLVENTUM MANNHEIM bin ich sehr dankbar dafür, dass dieses Mentoring-Programm ins Leben gerufen wurde.

Kevin Stettner

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