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Stiftung Universität Mannheim: „Nicht ist für die Ewigkeit“
25.01.2018

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38% der Deutschen spenden. Durchschnittlich werden 146€ p.a. gespendet. Tsunami, Haiti, Nepal, Flüchtlinge … sind die großen Themen der vergangenen Jahre, für die gespendet wurde. Doch welcher Prozentsatz kommt bei den Bedürftigen an? Ist diese zweckgebundene Spende das Richtige für mich? Und - sind meine Euros nachhaltig eingesetzt? Oft lautet die Antwort Nein. Spenden sind Mittel, die zeitnah verausgabt werden müssen. Sind sie zweckgebunden, dann dürfen sie nur für das benannte Projekt eingesetzt werden. Aber ob die Projekte, für die die Gelder verwendet werden, nachhaltig sind, muss und kann die empfangende Organisation oft nicht beweisen. Zudem ist der Anteil der Verwaltungsausgaben, die zuvor abgerechnet werden, oft nicht durchsichtig.

Dann ist ja „nichts für die Ewigkeit“. Doch. Denn Stiftungen sind für die Ewigkeit gemacht. Durch das sog. Stiftungsgeschäft geht die Stifterautonomie auf die Stiftungsautonomie über. Die Stiftung ist für die Ewigkeit angelegt und kann nur in absoluten Ausnahmefällen aufgelöst werden. Damit die Verwirklichung der Stiftungszwecke nachhaltig erfolgen kann, benötigt sie einen ausreichenden Kapitalstock, der entsprechende Erträge abwirft. „Muss dann jeder eine eigene Stiftung gründen, der sichergehen will, dass sein Geld erhalten bleibt?“ Nein. Aber darauf kommen wir noch. Wer „für die Ewigkeit“ sicherstellen will, dass seine finanzielle Dankbarkeit gegenüber einer Stiftung von Dauer ist und wer zudem ab einer bestimmten Höhe noch seinen Namen mit den Geldmitteln verbunden sehen möchte, der „stiftet zu“. Diese Zustiftung geht in den Kapitalstock und darf nie verausgabt werden, nur die Erträge stehen zu Verfügung. „Und das ist dann doch etwas für die Ewigkeit.“ Und das sogar steuerbegünstigt.

Falls Sie Frau Scherbarth kontaktieren möchten, steht Sie Ihnen telefonisch unter 0621-181 1223 oder per E-Mail unter scherbarth@stiftung.uni-mannheim.de sehr gerne zur Verfügung.

Mehr zum Thema „steuerbegünstigt Gutes tun“ erfahren Sie im März.

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Selina Mann

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